Lebenslanges Lernen

Lernen war und ist ein Hobby, seit ich die Schule hinter mir gelassen hatte und nicht mehr von "Lehrern" belästigt wurde. Diese Pädagogen hatten mir in meiner Gymnasialzeit die Freude am Lernen gründlich ausgetrieben, so dass erst mit dem Einzug eines Computers in Form eines COMMODORE 64 meine Begeisterung für selbstgesteuertes Lernen wieder aufflammte und bis heute nicht versiegt ist. So gesehen ist Webdesign zu unterrichten, das Beste, was ich mir habe aussuchen können, da sich die Lern- und Lehrinhalte in diesem Bereich sicher am schnellsten weiterentwickeln - verglichen mit jedem anderen Unterrichtsfach.

 

Politisches Engagement

Die politische Arbeit habe ich vor etwa 40 Jahren aufgegeben, nachdem ich als Sprecher aller weiterführenden Schulen in Duisburg tätig war. Damals ( 1967 ) von der Presse gelobt, da ich mit friedlichen Demonstrationen und anderen Aktionen auf politische Missstände aufmerksam gemacht habe, während andere bereits Pflastersteine warfen. Später an der Universität Hamburg zeigte ich noch einmal politisches Engagement als Mitglied einer studentischen Vereinigung und Autor von Polit-Satiren unter dem Pseudonym Erna Meier (so hieß seinerzeit meine Katze).

Musik

Die Musik war immer ein Hobby. Nach der Blockflöte kam das Cello, weil ein Cellist im Schulorchester fehlte. Aber die Gitarre der kleinen Schwester wurde viel interessanter, als die Beatles die Welt eroberten. 1966 kam dann eine Framus aus dem Pfandleihhaus in meinen Besitz, aber meist spielte ich Folk auf der spanischen Konzertgitarre.

Gitarre 1966

Geld habe ich damit nie auf der Bühne verdient, aber als Gitarrenlehrer wurde man in den 60er Jahren besser bezahlt als als Nachhilfelehrer.

Gitarre 1969

Irgendwann wanderten aber alle Gitarren nebst einem Guitarbanjo an die Wand und sammelten lange Jahre nur noch Staub.

Gitarren 1980

Heute schreibe ich nur noch hin und wieder einen Song direkt in den Rechner oder über das Keyboard.
Nach mehr als 30 Jahren Pause, in denen meine Gitarren an der Wand hingen und nur von Zeit zu Zeit gestimmt wurden, habe ich - angeregt durch einen lieben Aachener Kollegen - wieder angefangen zu spielen und mir dazu nach einer Stratocaster und einer Les Paul auch Verstärker und eine neue Konzertgitarre zugelegt.

Gitarren 2019

  • Windsurfen

    Im Mar Menor gelernt und regelmäßig ausgeübt im Hamburger Umland und der Nord- und Ostsee: Windsurfen

  • Unglaubliche Mengen von Schneefall in Norddeutschland brachten mich zum Cross Country Ski im Kleckerwald und quer über die Außenalster.

  • Seit 1958 auf Pferderücken unterwegs; hier auf einem Ausritt mit Aladin im Alten Land bei Hamburg.

  • 1968 vier Wochen Skirettungsausbildung in Baad, als Lehrerstudent dann wiederholt in Südtirol. Nach den schönsten Pisten der Welt in Utah, dann wieder als Lehrer wie hier im Bild.

Nicht mehr viel los

Als 8-Jähriger kam ich wegen früher Rückenbeschwerden zum Voltigieren und lernte so auf einem galoppierenden Pferd zu turnen. Mit 12 Jahren wechselte ich dann ins Wasser, wurde Mitglied eines Schwimmvereins und spielte in einer Jugendmannschaft des örtlichen Handballvereins im Tor. Mit dem Interesse an Mädchen verlagerte ich meine sportlichen Aktivitäten auf das Tanzparkett, assistierte der Tanzlehrerin regelmäßig bei Tanzkursen und trat bei Tanzturnieren an.
Während eines vierwöchigen Kurses in der Kurzschule Baad [Kleinwalssertal, Österreich] lernte ich das Skiwandern und -fahren sowie die Grundlagen der Bergrettung und nahm auch an Lawineneinsätzen teil.

Mit dem ersten Universitätsstudium und Wohnortwechsel nach Bochum stellte ich jede Art von sportlicher Betätigung ein, bis sich mein Lebensmittelpunkt nach Hamburg verlegte.

Squash kam nach Deutschland und faszinierte mich sofort und in logischer Konsequenz lernte ich auch Tennis zu spielen. Als ordentlicher Skifahrer bekam ich einige Male die Gelegenheit, als Betreuer an Studentenreisen in die Alpen teilzunehmen und Anfängern das Skifahren beizubringen.

Zur Feier meines 1. Staatsexamens fuhr ich ans Mar Menor in Spanien und lernte dort das Windsurfen, das ich neben dem Tennis in Hamburg und auch später noch in England mit Freude ausübte.

Einmal wöchentlich spielte ich in London abends in der Lehrermannschaft Hallenfußball; zwar waren die zwei Trainingsstunden bei einigen Teilnehmern durch unbeugsamen Ehrgeiz gezeichnet, doch insgesamt waren die anschließenden Treffen im "local pub" der eigentliche Grund der regelmäßgen Treffen.

Los Angeles brachte dann jegliche sportliche Ambition zum Erliegen: zum Tennisspielen viel zu heiß und die Luft auf den Tennisplätzen des Universitätscampus zu stark versmogt, der Pazifik eine echte Herausforderung für echte Surfer, aber kein Anreiz für einen total unerfahrenen Enddreißiger. Jedes zweite Wochenende aber große Touren mit den Mitgliedern des BWM Club of Southern California, per Motorrad in den Yosemite Park, nach Utah und Las Vegas, ins Death Valley, nach Palm Springs oder Phoenix.



Reiten, Tennis, Squash, Windsurfen und Skifahren sind inzwischen längst dem Massentourismus, der Arbeit am Computer, dem Motorradfahren, den endlosen Spaziergängen mit unserem Hund und der altersbedingten Faulheit zum Opfer gefallen.

 

Der Gang in die Sauna und das Liegen auf einer Massagebank scheinen mir heute einfach altersgemäßer!

Fotoshoot 2016

Fotograf 1972

Fotografie und Videofilmerei

Erfolgreiche Teilnahme an ersten Fotowettbewerben schon in den frühen 60er Jahren und der Wunsch, Filmemacher zu werden, führten aus finanziellen Gründen "nur" zum Studium der Theaterwissenschaften und der künstlerischen Fotografie an der Ruhr-Universität Bochum und schließlich zum Videofilmen.

Als Filmkritiker war ich in Hollywood unterwegs für ein österreichisches Kulturmagazin, genoss Regieklassen bei Maximilian Schell am Max Kade Institut, L.A. und die Freundschaft mit Bernd Capra, dem Regisseur des Filmes "Mindwalk".
All' das bildete die Grundlagen für meinen Unterricht im Fach AudioVision.

Video 1980er

  • Nach vielen VW Käfern und Taunus 12M P4 Modellen endlich ein Einspritzer VW411. Bordcomputer in Brotdose, aber über 2 Meter Ladefläche.

  • Für die Reisen mit Surfbrettern ein alter Bully, für Auge und Herz aber ein Audi 100 S Coupé.

  • Nach Antons Tod erst mal ein Coupé, das zwar keinen Platz für Hunde hat, aber alle Assistenten, die den Fahrer überflüssig machen.

  • Für die bequemen Reisen mit Hovawart oder Berner Sennenhund war der Volvo V70 optimal, für Abenteuerfahrten eher die BMW K1200LT.

  • In den USA gekauft, mehrfach durch das Death Valley gefahren und die Pacific Highway von Los Angeles bis Vancouver, dann mit nach Europa genommen und die Alpen unsicher gemacht: BMW K1100 LT.

  • Seit zwölf Jahren treues Gefährt und wahrscheinlich mein letztes Motorrad, eine unheimlich bequeme, aber auch schwere BMW K1200LT.

  • Die zwei letzten Maschinen bei der Übergabe, rechts die BMW K1100 LT und links ihre Nachfolgerin, die BMW K1200 LT.

  • Für einen neuen Hund gab es eine geräumigere Version des MBs.

Auto

Mit 16 war ich schon so heiß auf einen Autoführerschein, dass ich nicht auf die Idee kam, eine Lizenz für ein Moped zu machen.

Mit 18 bekam ich dann den Autoführerschein nach drei Fahrstunden und 165 DM Kosten und bin seither begeisterter Autofahrer.

Mein erster Wagen war ein FORD 12M P4, Lenkradschaltung und Sitzbank vorne, den mir an meinem 19. Geburtstag ein netter volltrunkener Autofahrer frontal erledigte. Es folgten diverse VW Käfer, privat gekauft für 100DM oder als alte Telegrammkäfer von der Post ersteigert. Der erste Neuwagen war dann ein gelber FIAT 850.

Meine Lieblingsfahrzeuge aus den 70er Jahren waren sicher einerseits ein RENAULT R16, der mich nach Österreich brachte, wo ich die Liebe meines Lebens zum ersten Mal traf, und ein VW 411 VARIANT, der aber wegen Steuerungsproblemen in der Einspritzung zeitweise fast 30 Liter pro 100km brauchte.

VW BULLI T2, VW T3 JOKER, AUDI 100S COUPÉ, CITROEN GX, FORD XR3, LEBARON COUPÉ, alle sehr unterschiedlich, alle unvergesslich. Zwei VOLVO V70 Modelle und nun zum zweiten Mal ein MERCEDES.
Auch heute noch benutze ich öffentliche Verkehrsmittel nur, wenn es sich gar nicht vermeiden läßt.



Motorrad

Durch die Anregung meiner Frau, die selbst auf Mopeds New Delhi und Caracas unsicher gemacht hatte, kam ich in London erst zum Motorrad, dem optimalen Verkehrsmittel in Megastädten wie London und Los Angeles.
Um den Führerschein machen zu können, bediente ich mich einer SUZUKI GT125, die mit bestandener Prüfung sofort gegen eine KAWASAKI GT 750 eingetauscht wurde. Als ich erfuhr, dass ich in Zukunft in Los Angeles leben würde, suchte ich eine Marke, die weltweit die gleichen Modelle auslieferte, und kam so zu BMW, zunächst eine BMW K 100LT, dann eine BMW K 1100LT und schließlich eine BMW K 1200LT.

Und wer einmal den Pacific Highway von San Diego hinauf vorbei an San Francisco, Seattle und Vancouver auf dem Motorrad gemacht hat, wer Death Valley, Yosemite Park, Arches-Nationalpark in Utah, Grand Canyon oder Yellowstone-Nationalpark auf zwei Rädern erkundet hat, wird die Faszination Motorrad sicher nie wieder los.


Mit der Eifel vor der Haustür wird das Motorrad deshalb noch lange nicht eingemottet.

Fotoshoot 2016

Als Kind hatte ich die obligatorischen Hamster, ein Aquarium für exotische Süßwasserfische und viele Pferde unterm Hintern, allerdings nie ein eigenes.

 

Schäferhund

Freund hieß mein Schäferhund in Hamburg. Ich fand ihn als ganz jungen Welpen im Tierheim Süderstraße. Als er ausgebildet war, konnte man mit ihm unangeleint quer durch die Stadt gehen, U- und S-Bahn benutzen oder ihn im offenen Cabrio liegen lassen, was den tollen Nebeneffekt hatte, dass keine Strafzettel an die Windschutzscheibe geklemmt werden konnten.
Da er als Großstadthund genau wusste, dass er an jeder Bordsteinkante Sitz machen und auf einen Fingerzeig warten musste, bevor er die Straße überqueren durfte, haben ihn quatschende Mitglieder unserer WG einmal an einem Zebrastreifen "vergessen". Als sie nach 10 oder 15 Minuten endlich zurückkamen, um ihn zu suchen, hatte er sich friedlich hingelegt.
Freund

 

Katzen

FREUND lebte zusammen mit Bonnie und Erna Meier, zwei getigerten Stubenkatzen. Bonnie war schon vor Freund in unsere Wohngemeinschaft eingezogen und blieb daher bis an ihr Lebensende die Chefin im Ring. Allerdings muss sie der Gehorsam von Freund ungemein beeindruckt haben, denn sie kam auch immer freudig angelaufen, wenn man sie rief.
Erna Meier hingegen wurde aus der Verwahrlosung gerettet, erlangte aber nie das Urvertrauen, das Bonnie und Freund hatten. Ihr Name diente aber als Pseudonym für politische Satiren, die ich zu jener Zeit schrieb.

Bonnie und Erna

 

Schlange

Sam Wurm war eine Python Regius. Da ich immer an Reptilien interessiert war, habe ich freudig überschascht festgestellt, dass meine Studentinnen und Studenten in Los Angeles entweder Schlangen oder Spinnen als Haustiere hielten, da Vögel, Hunde, Katze meist von Vermietern verboten waren. Sam war die Kurzform von Samantha und / oder Samuel, da wir erst nach zwei Jahren herausfanden, dass er wirklich männlichen Geschlechts war. Leider ließ die Lufthansa den mit "Lebende Tiere" gekennzeichnteten Umzugscontainer eine halbe Januarnacht lang auf dem Rollfeld des Frankfurter Flughafens stehen; Sam ist dort erfroren.
Sam Wurm

 

Hovawart

Cando von der Jonasburg, unser Hovawartrüde, hat noch seine eigene Website. Hier finden sich jede Menge Informationen über ihn, die ursprüngliche Flash-Navigation habe ich nachträglich geändert, um den Zugang mit modernen Geräten zu ermöglichen. Cando

 

Berner Sennenhund

Der vorletzte Spross der Famile war Anton vom Fusse des Westerwaldes; er dürfte einer der ersten Canine Blogger weltweit gewesen sein. Da seine Website sein Leben von 2005 bis 2013 sehr kleinschrittig nachzeichnet, sei hier nichts weiter gesagt.Anton

 

Altdeutscher Schäferhund

Rudi ist das jüngste Familienmitglied. Mit vollem Namen heißt er Ludwig aus der Soester Börde und auch er bekommt seine eigene Webseite. Rudi

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